Die Geschichte in mir – Ein Abend mit Rüdiger von Fritsch
Am 06. Juli um 19 Uhr: Gespräch und Buchvorstellung „Endspiel 1974“ sowie „Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“.
Der ehemalige Diplomat Rüdiger von Fritsch ist mit Büchern zu Russland und einer Welt im Umbruch zum Bestsellerautor geworden. Zwei seiner Bücher widmen sich autobiografischen Themen: „Endspiel 1974“ erzählt die Geschichte, wie der Autor als Zwanzigjähriger versucht, seinem Cousin Thomas zur Flucht aus der DDR in die Bundesrepublik zu verhelfen. Im ersten Anlauf scheitert das Unternehmen. Hans-Dietrich Genscher urteilte: „Eine mutige Tat und ein eindrucksvolles Buch, das die bittere Wirklichkeit der deutschen Teilung höchst anschaulich lebendig werden lässt.“
Im Frühjahr dieses Jahres legte Rüdiger von Fritsch „Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“ vor, die sofort zum Spiegel-Bestseller wurde. Lebenslang hat den ehemaligen deutschen Botschafter in Warschau und Moskau die Frage beschäftigt, wie die Leben der Menschen vor ihm seine Biografie geprägt haben.
Er entwirft ein Panorama des 20. Jahrhunderts, gekennzeichnet von Leid und Verlust wie von Schuld und Verstrickung – und von tiefen, familiären Bindungen. Rüdiger von Fritsch plädiert für einen aufrichtigen Umgang mit der Geschichte, in dem wir nichts gegeneinander aufrechnen, sondern Widersprüchliches und Gegensätzliches aushalten.
Der Abend wird gemeinsam von der Pforzheimer Zeitung und dem DDR-Museum Pforzheim veranstaltet, Moderation Marek Klimanski.
Die Veranstaltung findet im PZ-Forum statt:
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75172 Pforzheim
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Bild: © Gottfried Stoppel

