Der Rotary Club Pforzheim-Schwarzwald unterstützt das DDR-Museum Pforzheim mit einer Spende von 3.000 Euro.
Zur symbolischen Scheckübergabe kamen am 19. August der amtierende Rotary-Präsident Manfred Seifert und sein Vorgänger Stefan Saile ins Museum.
Dr. Marianne Engeser, Vorsitzende der Stiftung Lernort Demokratie, und ihr Stellvertreter Kai Adam nahmen die Spende gemeinsam mit Dorit Grollmann vom Verein Gegen das Vergessen e.V. und Moritz Bach (DDR-Museum) entgegen. Der Rotary Club begleitet die Arbeit des DDR-Museums bereits seit dessen Gründung und hat in den vergangenen Jahren immer wieder Projekte des Museums unterstützt.
Für Stefan Saile knüpft die Unterstützung des DDR-Museums unmittelbar an sein Jahresmotto als Rotary-Präsident 2025/26 an: „Heimatstark“. Damit verbindet er nicht nur die Verbundenheit mit der Region, sondern auch die Verantwortung, diese aktiv mitzugestalten. Das DDR-Museum sei dafür ein besonderer Ort: „Eine starke Heimat lebt von Menschen und Institutionen, die Werte vermitteln, Orientierung geben und Zusammenhalt fördern.“
Gerade die Vermittlungsarbeit mit jungen Menschen ist dabei von besonderer Bedeutung. Als „Lernort Demokratie“ macht das Museum erfahrbar, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben – und welchen Wert Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung haben. Allein in diesem Jahr haben bereits mehr als 2.400 Menschen das DDR-Museum besucht, darunter 55 Schulklassen. Neben Führungen durch die Ausstellung gehören Gespräche mit Zeitzeugen zu den zentralen Angeboten für Schülerinnen und Schüler.
Die Spende von 3.000 Euro kommt der Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung des Museums zugute. Im Anschluss an die Übergabe nutzten die Gäste die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung und zum weiteren Austausch.
