Deutsch-französische Begegnung im DDR-Museum Pforzheim

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Am vergangenen Sonntag durfte das DDR-Museum Pforzheim rund 40 Gäste aus Frankreich begrüßen. Mitglieder des französischen Veteranenverbands „22e section du Bas-Rhin des Anciens des Forces Françaises en Allemagne et Autriche“ waren mit einem Bus aus dem Elsass angereist. Organisiert und begleitet wurde der Besuch von Verbandspräsident Claude Kennel.

Bei bestem Frühlingswetter entwickelte sich schnell eine herzliche und offene Atmosphäre. In den Gesprächen berichteten die französischen Gäste u.a. von ihren Erinnerungen an die Zeit der Stationierung französischer Streitkräfte in Pforzheim und der Region und kamen darüber mit den Anwesenden ins Gespräch.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand eine gemeinsame Führung durch unsere Ausstellung. Die Gäste zeigten großes Interesse an der Geschichte der deutschen Teilung, dem Alltag in der DDR und den persönlichen Schicksalen, die im Museum dokumentiert werden. Besonders geschätzt wurde der direkte Austausch vor Ort.

„Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig Erinnerungskultur und persönliche Gespräche auch heute noch sind“, betonte Dr. Marianne Engeser, Vorsitzende der Stiftung Lernort Demokratie – Das DDR-Museum Pforzheim. „Nicht nur unser Museum, sondern unsere Gesellschaft insgesamt lebt von gemeinsamen Erinnerungen, gegenseitigem Interesse und offenem Dialog.“

Eine besondere historische Dimension erhielt der Besuch durch den Veranstaltungsort selbst: In dem Gebäude, in dem sich heute das Museum befindet, waren früher die Schule und der Kindergarten der französischen Streitkräfte in Pforzheim untergebracht.

Wir freuen uns sehr über die gelungene Begegnung und bedanken uns bei allen Beteiligten für den offenen und herzlichen Austausch.

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