Das alltägliche Objekt: Ein Wimpel der Deutschen Hochschule für Körperkultur
Der zentrale Ort, um in der DDR Sport zu studieren, war die Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK). 1950 in Leipzig gegründet, entwickelte sie sich schnell zu dem wichtigsten Ausbildungszentrum für Sportwissenschaftler, aber auch für Athletinnen und Athleten sowie Trainer.
Sie prägte das gesamte System und brachte rund 45 Olympiasiegerinnen und Olympiasieger sowie rund 150 Weltmeisterinnen und Weltmeister hervor. Zudem entstanden an ihr viele bedeutende Lehrbücher und Erkenntnisse, die bis heute wichtige Beiträge für die Sportwissenschaft leisten. Auch führte sie früh nach sowjetischem Vorbild das Fernstudium ein und bildete etwa 3.700 ausländische Studierende aus, hauptsächlich aus Entwicklungsländern. Mehr über den Sport und die Kultur in der DDR erfahren Sie bei einem Besuch im DDR-Museum Pforzheim.

