17. Juni – Erinnern. Mahnen. Verantwortung übernehmen.
25 Jahre „Gegen das Vergessen e. V.“ – Erinnerung als Auftrag
Am 17. Juni 1953 gingen in der DDR hunderttausende Menschen auf die Straße. Sie forderten bessere Lebensbedingungen, politische Mitbestimmung und persönliche Freiheit. Der Aufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen, doch sein historisches Gewicht bleibt: Er war ein frühes Zeichen für den Wunsch nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der DDR.
47 Jahre später – am 17. Juni 2000– wurde unser Verein „Gegen das Vergessen e. V.“ gegründet.
Die Wahl dieses Datums war bewusst: Die Erinnerung an den Mut der Aufständischen sollte mit einem langfristigen Engagement verbunden werden. Seitdem setzen wir uns dafür ein, Geschichte erfahrbar zu machen, Biografien sichtbar zu halten und zur Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit anzuregen.
Erinnerung bedeutet für uns nicht nur Rückblick, sondern auch Verantwortung.
Gerade heute ist es wichtig, an die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe zu erinnern – und an den Beitrag, den jeder Einzelne dazu leisten kann.
Wir danken allen, die uns in den vergangenen 25 Jahren begleitet und unterstützt haben – und freuen uns auf viele weitere Jahre der gemeinsamen Erinnerungsarbeit.

