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	<title>DDR-Museum Pforzheim</title>
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	<description>Lernort Demokratie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Sep 2026 19:59:32 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Das alltägliche Objekt: Eine Speisekarte der Konsumgaststätte „Meiler“</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/das-alltaegliche-objekt-eine-speisekarte-der-konsumgaststaette-meiler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luis Theobald]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 19:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Konsumgaststätten waren ein sehr präsenter Teil des Alltags der Menschen in der DDR. Diese von der Konsumgenossenschaft geführten Gastronomiebetriebe waren jedoch sehr unterschiedlich und reichten von Dorfkneipen und Betriebskantinen bis hin zu eher luxuriöseren Restaurants. Unser Objekt des Monats zeigt hierbei eine Speisekarte der Konsumgaststätte „Meiler“, welche eine bekannte Ausflugsgaststätte der DDR in Sosa [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/das-alltaegliche-objekt-eine-speisekarte-der-konsumgaststaette-meiler/">Das alltägliche Objekt: Eine Speisekarte der Konsumgaststätte „Meiler“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konsumgaststätten waren ein sehr präsenter Teil des Alltags der Menschen in der DDR. Diese von der Konsumgenossenschaft geführten Gastronomiebetriebe waren jedoch sehr unterschiedlich und reichten von Dorfkneipen und Betriebskantinen bis hin zu eher luxuriöseren Restaurants.</p>
<p>Unser Objekt des Monats zeigt hierbei eine Speisekarte der Konsumgaststätte „Meiler“, welche eine bekannte Ausflugsgaststätte der DDR in Sosa im Erzgebirge war. Eine Besonderheit ist außerdem, dass diese aus Holz gefertigt wurde.</p>
<p>Die Speisekarten enthielten meistens deftige Speisen und zeigten typische, auf die Arbeiterklasse ausgerichtete Gerichte. Beliebt waren vor allem Suppen, von welchen es meistens auch verschiedene zur Auswahl gab, sowie Klassiker wie Schnitzel, Gulasch und Rinderrouladen. Zum Nachtisch gab es dann oft Rote Grütze mit Vanillesoße oder Kalter Hund (eine Art Keks-Schokoladen-Torte). Mehr über den Alltag und das Leben in der DDR erfahren Sie bei einem Besuch im DDR-Museum Pforzheim.</p>
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		<title>Lange Nacht der Demokratie 2026</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/lange-nacht-der-demokratie-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Bach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 13:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2026 findet in Pforzheim bereits zum dritten Mal die „Lange Nacht der Demokratie“ statt. Ein breites Bündnis aus der Stadtgesellschaft lädt dazu ein, Demokratie in all ihren Facetten zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Impulse für das gesellschaftliche Miteinander zu gewinnen. An verschiedenen Orten im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/lange-nacht-der-demokratie-2026/">Lange Nacht der Demokratie 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="isPasted" dir="auto" tabindex="0" data-turn-id-container="request-WEB:06ca042e-4865-4b9e-8b94-32b8d8fab97d-0" data-is-intersecting="true" data-conversation-screenshot-content="" data-message-author-role="assistant" data-message-id="5b7e4ae0-58b7-48d9-931e-def6ceff936b" data-message-model-slug="gpt-5-6" data-turn-start-message="true">
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<p class="default">Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2026 findet in Pforzheim bereits zum dritten Mal die „Lange Nacht der Demokratie“ statt. Ein breites Bündnis aus der Stadtgesellschaft lädt dazu ein, Demokratie in all ihren Facetten zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Impulse für das gesellschaftliche Miteinander zu gewinnen.</p>
<p class="default">An verschiedenen Orten im Stadtgebiet erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Diskussionsrunden, Vorträgen, Lesungen, kreativen Mitmachangeboten, kulturellen Beiträgen und vielen weiteren Veranstaltungen.</p>
<p class="default">Auch das DDR-Museum Pforzheim beteiligt sich erneut an der „Langen Nacht der Demokratie“ und bietet am 3. Oktober mehrere Programmpunkte an.</p>
<p class="default">Den Auftakt bildet um 10 Uhr ein Familiengottesdienst, der in Kooperation mit der Evangelischen Kirche im DDR-Museum stattfindet.</p>
<p class="default">Um 11 Uhr lädt das Museum gemeinsam mit Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim zu einer Führung durch die Dauerausstellung ein. Zwei weitere Führungen starten um 13 Uhr und um 17 Uhr und bieten Gelegenheit, die Ausstellung und ihre historischen Hintergründe näher kennenzulernen.</p>
<p class="default">Ein besonderer Programmpunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher um 15 Uhr: In Kooperation mit dem Stadttheater Pforzheim findet im Seminarraum des DDR-Museums eine Lesung aus dem Theaterstück „Camp Siegfried“ statt.</p>
</section>
</div>
<p>Wir freuen uns auf Ihren Besuch!</p>
<p>Das ganze Programm der &#8222;3. Langen Nacht der Demokratie&#8220; in Pforzheim finden Sie unter:</p>
<p><a id="isPasted" href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/lange-nacht-der-demokratie-2026/">Lange Nacht der Demokratie 2026 &#8211; DDR-Museum Pforzheim</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/lange-nacht-der-demokratie-2026/">Lange Nacht der Demokratie 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lesung mit Konstanze Helber: „Die Frauen von Hoheneck“</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/lesung-mit-konstanze-helber-die-frauen-von-hoheneck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Bach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 07:35:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. September um 16 Uhr begrüßt das DDR-Museum Pforzheim Konstanze Helber zu einer Lesung aus dem Buch „Die Frauen von Hoheneck“. Der eindrucksvolle Bildband porträtiert 19 Frauen und einen Mann, die als politische Gefangene im berüchtigten DDR-Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren. In persönlichen Interviews erzählen die Porträtierten von ihren Lebensgeschichten. Die Fotografien zeigen die Gesichter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/lesung-mit-konstanze-helber-die-frauen-von-hoheneck/">Lesung mit Konstanze Helber: „Die Frauen von Hoheneck“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. September um 16 Uhr begrüßt das DDR-Museum Pforzheim Konstanze Helber zu einer Lesung aus dem Buch <em>„Die Frauen von Hoheneck“</em>.</p>
<p>Der eindrucksvolle Bildband porträtiert 19 Frauen und einen Mann, die als politische Gefangene im berüchtigten DDR-Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren. In persönlichen Interviews erzählen die Porträtierten von ihren Lebensgeschichten. Die Fotografien zeigen die Gesichter von Menschen, die schweres Unrecht erfahren haben – und die sich dennoch nicht auf ihre Erfahrungen als Verfolgte reduzieren lassen.</p>
<p><em>„Die Frauen von Hoheneck“</em> ist damit nicht nur ein Buch über die Vergangenheit, sondern auch über die Gegenwart: über Menschen, die heute auf uns blicken – selbstbewusst, verletzlich und geprägt von ihren Erfahrungen, ohne von ihnen bestimmt zu werden.</p>
<h3>Zeitzeugin Konstanze Helber zu Gast</h3>
<p>Konstanze Helber wurde 1954 in Camburg geboren. Nach einem Fluchtversuch aus der DDR wurde sie 1977 wegen „Republikflucht“ zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Bis zu ihrem Freikauf durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1979 war sie im Gefängnis Hoheneck gezielter Entmenschlichung und Zwangsarbeit ausgesetzt.</p>
<p>Heute engagiert sich Konstanze Helber für die Aufarbeitung des DDR-Unrechts und berichtet als Zeitzeugin über ihre persönlichen Erfahrungen.</p>
<p>Die Lesung eröffnet einen bewegenden und persönlichen Zugang zur Geschichte politischer Verfolgung in der DDR. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit Konstanze Helber ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.</p>
<p>Die Veranstaltung findet am 19. September 2026 um 16 Uhr im DDR-Museum Pforzheim statt.</p>
<p>Um Anmeldung bis Donnerstag, den 17. September 2026, wird gebeten.</p>
<p>Kontakt und Anmeldung:<br />
&#x1f4e7; <a href="mailto:info@pforzheim.ddr.museum"><u>info@pforzheim.ddr.museum</u></a><br />
&#x260e; 07231 / 42 43 340</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen persönlichen Austausch mit unserer Zeitzeugin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/lesung-mit-konstanze-helber-die-frauen-von-hoheneck/">Lesung mit Konstanze Helber: „Die Frauen von Hoheneck“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Rotary Club Pforzheim-Schwarzwald unterstützt das DDR-Museum Pforzheim mit einer Spende von 3.000 Euro.</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/der-rotary-club-pforzheim-schwarzwald-unterstuetzt-das-ddr-museum-pforzheim-mit-einer-spende-von-3-000-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Museum]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Zur symbolischen Scheckübergabe kamen am 19. August der amtierende Rotary-Präsident Manfred Seifert und sein Vorgänger Stefan Saile ins Museum. Dr. Marianne Engeser, Vorsitzende der Stiftung Lernort Demokratie, und ihr Stellvertreter Kai Adam nahmen die Spende gemeinsam mit Dorit Grollmann vom Verein Gegen das Vergessen e.V. und Moritz Bach (DDR-Museum) entgegen. Der Rotary Club begleitet die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/der-rotary-club-pforzheim-schwarzwald-unterstuetzt-das-ddr-museum-pforzheim-mit-einer-spende-von-3-000-euro/">Der Rotary Club Pforzheim-Schwarzwald unterstützt das DDR-Museum Pforzheim mit einer Spende von 3.000 Euro.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd"> Zur symbolischen Scheckübergabe kamen am 19. August der amtierende Rotary-Präsident Manfred Seifert und sein Vorgänger Stefan Saile ins Museum.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dr. Marianne Engeser, Vorsitzende der Stiftung Lernort Demokratie, und ihr Stellvertreter Kai Adam nahmen die Spende gemeinsam mit Dorit Grollmann vom Verein Gegen das Vergessen e.V. und Moritz Bach (DDR-Museum) entgegen. Der Rotary Club begleitet die Arbeit des DDR-Museums bereits seit dessen Gründung und hat in den vergangenen Jahren immer wieder Projekte des Museums unterstützt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für Stefan Saile knüpft die Unterstützung des DDR-Museums unmittelbar an sein Jahresmotto als Rotary-Präsident 2025/26 an: <strong>„Heimatstark“</strong>. Damit verbindet er nicht nur die Verbundenheit mit der Region, sondern auch die Verantwortung, diese aktiv mitzugestalten. Das DDR-Museum sei dafür ein besonderer Ort: „Eine starke Heimat lebt von Menschen und Institutionen, die Werte vermitteln, Orientierung geben und Zusammenhalt fördern.“</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade die Vermittlungsarbeit mit jungen Menschen ist dabei von besonderer Bedeutung. Als „Lernort Demokratie“ macht das Museum erfahrbar, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben – und welchen Wert Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung haben. Allein in diesem Jahr haben bereits mehr als 2.400 Menschen das DDR-Museum besucht, darunter 55 Schulklassen. Neben Führungen durch die Ausstellung gehören Gespräche mit Zeitzeugen zu den zentralen Angeboten für Schülerinnen und Schüler.</p>
<p>Die Spende von 3.000 Euro kommt der <strong>Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung</strong> des Museums zugute. Im Anschluss an die Übergabe nutzten die Gäste die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung und zum weiteren Austausch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/der-rotary-club-pforzheim-schwarzwald-unterstuetzt-das-ddr-museum-pforzheim-mit-einer-spende-von-3-000-euro/">Der Rotary Club Pforzheim-Schwarzwald unterstützt das DDR-Museum Pforzheim mit einer Spende von 3.000 Euro.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Podcast-Tipp: Zeitkapsel – Achim, wie hast Du Menschen aus der DDR geschmuggelt?</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/podcast-tipp-zeitkapsel-achim-wie-hast-du-menschen-aus-der-ddr-geschmuggelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Bach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 08:16:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer rund um das Gedenken an den Mauerbau Lust bekommen hat, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, dem sei der Podcast „Zeitkapsel – Achim, wie hast Du Menschen aus der DDR geschmuggelt?“ empfohlen. Der Podcast erzählt in acht Folgen die Geschichte des DDR-Fluchttunnelbauers Joachim Neumann – im Dialog mit zwei Jugendlichen aus Lohne in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/podcast-tipp-zeitkapsel-achim-wie-hast-du-menschen-aus-der-ddr-geschmuggelt/">Podcast-Tipp: Zeitkapsel – Achim, wie hast Du Menschen aus der DDR geschmuggelt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="0" data-end="206">Wer rund um das Gedenken an den Mauerbau Lust bekommen hat, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, dem sei der Podcast „Zeitkapsel – Achim, wie hast Du Menschen aus der DDR geschmuggelt?“ empfohlen.</p>
<p data-start="208" data-end="363">Der Podcast erzählt in acht Folgen die Geschichte des DDR-Fluchttunnelbauers Joachim Neumann – im Dialog mit zwei Jugendlichen aus Lohne in Niedersachsen.</p>
<p data-start="365" data-end="708">Joachim Neumann erzählt unter anderem davon, wie der Mauerbau von heute auf morgen sein Leben veränderte, wie er sich dazu entschloss, Ost-Berlin zu verlassen, wie ihm die Flucht aus der DDR gelang und warum er sich anschließend dazu entschied, anderen Menschen – darunter auch seiner Freundin Christa – bei ihrer Flucht aus der DDR zu helfen.</p>
<p data-start="710" data-end="1010">Der Podcast richtet sich besonders an eine junge Zielgruppe, die die Mauer nur noch aus Erzählungen oder dem Geschichtsunterricht kennt. Dank der persönlichen Erzählungen von Herrn Neumann ist der Podcast aber auch für alle interessant, die sich für die Themen DDR und deutsche Teilung interessieren.</p>
<p data-start="1012" data-end="1071">Wer jetzt Lust bekommen hat, kann den Podcast hier anhören: <a href="https://1.ard.de/zeitkapsel-2?ext">https://1.ard.de/zeitkapsel-2?ext</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/podcast-tipp-zeitkapsel-achim-wie-hast-du-menschen-aus-der-ddr-geschmuggelt/">Podcast-Tipp: Zeitkapsel – Achim, wie hast Du Menschen aus der DDR geschmuggelt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeitfenster: Heute vor 65 Jahren</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/zeitfenster-heute-vor-65-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Bach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:05:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pforzheim-ddr-museum.de/?p=4264</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Nacht zum 13. August 1961 beginnt die DDR-Führung, die Sektorengrenzen innerhalb Berlins abzuriegeln. In den frühen Morgenstunden errichten mehr als 10.000 Angehörige der Volkspolizei, der Grenzpolizei und weiterer bewaffneter Einheiten Straßenbarrikaden, sperren Übergänge sowie S- und U-Bahnhöfe und ziehen Stacheldrahtverhaue. Innerhalb kürzester Zeit entsteht eine Grenze, die den Ost- vom Westteil der Stadt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/zeitfenster-heute-vor-65-jahren/">Zeitfenster: Heute vor 65 Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht zum 13. August 1961 beginnt die DDR-Führung, die Sektorengrenzen innerhalb Berlins abzuriegeln. In den frühen Morgenstunden errichten mehr als 10.000 Angehörige der Volkspolizei, der Grenzpolizei und weiterer bewaffneter Einheiten Straßenbarrikaden, sperren Übergänge sowie S- und U-Bahnhöfe und ziehen Stacheldrahtverhaue. Innerhalb kürzester Zeit entsteht eine Grenze, die den Ost- vom Westteil der Stadt trennt.</p>
<p>Bis zu diesem Tag war es in Berlin vergleichsweise einfach gewesen, vom Ost- in den Westteil der Stadt und wieder zurück zu gelangen. Hunderttausende Menschen hatten diese Möglichkeit in den Jahren zuvor genutzt, um die DDR in Richtung Bundesrepublik zu verlassen. Um diese Fluchtbewegung zu stoppen, entschloss sich die DDR-Führung, die Sektorengrenze abzuriegeln und damit das letzte offene Schlupfloch aus der DDR in den Westen zu schließen.</p>
<p>Der Mauerbau riss Familien, Freundschaften und Nachbarschaften über Nacht auseinander. Gewachsene Verbindungen wurden gekappt, Wege zur Arbeit, zu Freunden und zu Angehörigen plötzlich unpassierbar. Die deutsche Teilung, die sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zunehmend verfestigt hatte, wurde damit sichtbar und dauerhaft zementiert.</p>
<p>Der 13. August 1961 gilt deshalb als einer der einschneidendsten Tage der deutschen Nachkriegsgeschichte. Aus den ersten Stacheldrahtabsperrungen entwickelte sich in den folgenden Jahren ein komplexes Grenzsystem mit Mauern, Wachtürmen, Sperranlagen und dem sogenannten „Todesstreifen“. Es sollte Fluchtversuche verhindern und die Menschen daran hindern, die DDR zu verlassen.</p>
<p>Die Berliner Mauer wurde so zu einem weltweit bekannten Symbol des Kalten Krieges, der deutschen Teilung und der Unfreiheit.</p>
<p>Trotz der Gefahren wagten während der 28 Jahre, in denen die Mauer bestand, zahlreiche Menschen die Flucht über die streng bewachte Grenze. Viele Fluchtversuche scheiterten, und mindestens 140 Menschen verloren dabei ihr Leben.</p>
<p>Heute, am 65. Jahrestag des Mauerbaus, erinnern wir uns an all jene Menschen, die unter der deutschen Teilung leiden mussten, und gedenken der Opfer. Zugleich erinnern wir uns an die Menschen, die den Mut hatten, sich für Freiheit, Demokratie und die deutsche Einheit einzusetzen. Ihr Einsatz und ihre Entschlossenheit bleiben uns Mahnung und Verpflichtung.</p>
<p>Glücklicherweise ist die Mauer heutzutage längst gefallen – doch die Erinnerung an ihre Geschichte bleibt. Sie führt uns vor Augen, wie wertvoll Freiheit, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind. Und sie mahnt uns, diese Werte nicht als selbstverständlich zu betrachten, sondern sie zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/zeitfenster-heute-vor-65-jahren/">Zeitfenster: Heute vor 65 Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das alltägliche Objekt: Eine Pentacon K16</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/das-alltaegliche-objekt-eine-pentacon-k16/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luis Theobald]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 12:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kameras machten in der DDR eine interessante und bezeichnende Entwicklung durch. Nach dem Krieg wurden viele private Firmen verstaatlicht und zu VEBs zusammengefasst. Der wichtigste Betrieb war der VEB Pentacon Dresden, 1964 aus der Fusion von Zeiss Ikon und Ihagee hervorgegangen und Aushängeschild der DDR-Fototechnik. Ein besonders interessantes Beispiel war die Pentacon K16, unser Objekt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/das-alltaegliche-objekt-eine-pentacon-k16/">Das alltägliche Objekt: Eine Pentacon K16</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="">Kameras machten in der DDR eine interessante und bezeichnende Entwicklung durch. Nach dem Krieg wurden viele private Firmen verstaatlicht und zu VEBs zusammengefasst. Der wichtigste Betrieb war der VEB Pentacon Dresden, 1964 aus der Fusion von Zeiss Ikon und Ihagee hervorgegangen und Aushängeschild der DDR-Fototechnik. Ein besonders interessantes Beispiel war die Pentacon K16, unser Objekt des Monats. Anders als viele westliche Pendants bestand sie nicht aus Kunststoff, sondern aus einem Metallgehäuse mit Kunstleder-Ummantelung und war hierdurch robuster, wenn auch etwas schwerer.  </span>Das Modell richtete sich nicht nur an den normalen Fotoamateur, sondern wurde auch teilweise von der Stasi verwendet. Mehr über die verschiedenen Produkte und Technologien aus der DDR erfahren Sie bei einem Besuch im DDR-Museum Pforzheim.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/das-alltaegliche-objekt-eine-pentacon-k16/">Das alltägliche Objekt: Eine Pentacon K16</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familiensonntag im DDR-Museum</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/familiensonntag-im-ddr-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Bach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pforzheim-ddr-museum.de/?p=4176</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das DDR-Museum in Pforzheim öffnet am Sonntag, den 2. August, seine Türen für einen abwechslungsreichen und lehrreichen Familiensonntag rund um die Themen „Demokratie“ und „Wahlen“. Von 13 bis 18 Uhr sind Familien herzlich eingeladen, die deutsch-deutsche Geschichte zu entdecken. Dabei stehen zwei spannende Rallyes zur Auswahl: Eine digitale Rallye führt durch die Dauerausstellung des Museums, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/familiensonntag-im-ddr-museum/">Familiensonntag im DDR-Museum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das DDR-Museum in Pforzheim öffnet am Sonntag, den 2. August, seine Türen für einen abwechslungsreichen und lehrreichen Familiensonntag rund um die Themen „Demokratie“ und „Wahlen“.</p>
<p>Von 13 bis 18 Uhr sind Familien herzlich eingeladen, die deutsch-deutsche Geschichte zu entdecken. Dabei stehen zwei spannende Rallyes zur Auswahl: Eine digitale Rallye führt durch die Dauerausstellung des Museums, die andere widmet sich analog den Themen Demokratie und Wahlen. Auf spielerische Weise können Besucherinnen und Besucher dabei Wissen sammeln, Fragen beantworten und Geschichte erleben.</p>
<p>Um 14 Uhr findet zudem eine öffentliche Familienführung durch das Museum statt, bei der Groß und Klein interessante Einblicke in die deutsch-deutsche Geschichte erhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/familiensonntag-im-ddr-museum/">Familiensonntag im DDR-Museum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Der Demokratiekoffer&#8220; kommt nach Calw</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/der-demokratiekoffer-kommt-nach-calw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Bach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir erleben Demokratie jeden Tag – und jeder blickt anders auf sie. Mal ist sie Hoffnung, manchmal Ärgernis. Mal herausfordernd, mal lebendig. Manchmal ein mühsamer Prozess, manchmal eine echte Chance. All das ist Demokratie. Sie ist vielfältig und bunt – und sie geht uns alle an. Demokratie lebt vom Zusammenkommen, vom Austausch und vom Debattieren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/der-demokratiekoffer-kommt-nach-calw/">&#8222;Der Demokratiekoffer&#8220; kommt nach Calw</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erleben Demokratie jeden Tag – und jeder blickt anders auf sie.<br />
Mal ist sie Hoffnung, manchmal Ärgernis.<br />
Mal herausfordernd, mal lebendig.<br />
Manchmal ein mühsamer Prozess, manchmal eine echte Chance.</p>
<p>All das ist Demokratie.<br />
Sie ist vielfältig und bunt – und sie geht uns alle an. Demokratie lebt vom Zusammenkommen, vom Austausch und vom Debattieren. Erst dadurch wird sie persönlich und erfahrbar.</p>
<p>So individuell und überraschend wie unsere Vorstellungen von Demokratie kann auch der Inhalt eines Koffers sein. Deshalb laden wir alle  herzlich ein, im Rahmen eines Doppeltermins am 22. und 25. Juli 2026, in die Stadtbibliothek Calw zu kommen und gemeinsam mit uns einen „Demokratiekoffer“ zu gestalten.</p>
<p>Die Teilnehmenden diskutieren gemeinsam, was sie mit Demokratie verbinden und welche Objekte in ihren persönlichen Koffer gehören. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ziel ist es, sich kreativ auszudrücken und im Gruppenprozess eigene Ideen und Perspektiven sichtbar zu machen – ganz im Sinne einer lebendigen Demokratie.</p>
<p>Am ersten Tag erhaltet ihr einen inhaltlichen Einstieg mit einer historischen Einführung durch Moritz Bach (Historiker und Leiter des DDR-Museums Pforzheim) sowie einen künstlerischen Impuls von Raphael Mürle (Figurentheater) mit seiner Figur Johannes Reuchlin. Anschließend beginnt ihr gemeinsam mit der Bildhauerin Sibylle Burrer mit der Gestaltung eures Demokratiekoffers. Am zweiten Tag wird der Koffer dann fertiggestellt.</p>
<p>Teil 1 Theater: Mittwoch, 22.7.2026 16:30 &#8211; ca. 18:00 Uhr<br />
Ort: Marktplatz 11, Calw<br />
Teil 2 Umsetzung: Freitag, 24.7.2026 14:30 &#8211; ca. 18:00 Uhr<br />
Ort: Stadtbibliothek, Altburger Str. 14, Calw</p>
<p>Anmeldung in der Stadtbibliothek erwünscht (bis 20 Juli); eine spontane Teilnahme ist möglich.</p>
<p>Der fertige Koffer wird dann ab dem 08. November 2026 im DDR-Museum Pforzheim ausgestellt.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenlos</p>
<p>Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommers Nordschwarzwald 2026 statt.</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des DDR-Museums Pforzheim mit dem Figurenspieler Raphael Mürle, der Künstlerin Sibylle Burrer und dem Regionalverband Nordschwarzwald. Gefördert wird es durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.</p>
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		<title>Die Geschichte in mir &#8211; Ein Abend mit Rüdiger von Fritsch</title>
		<link>https://www.pforzheim-ddr-museum.de/die-geschichte-in-mir-ein-abend-mit-ruediger-von-fritsch-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moritz Bach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 13:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag, den 06.07., durften wir gemeinsam mit der Pforzheimer Zeitung den ehemaligen Botschafter und heutigen Autor Rüdiger von Fritsch mit zwei sehr persönlichen Büchern im fast ausverkauften PZ-Forum begrüßen. In seinem aktuellen Buch „Die Geschichte in mir – Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“ setzt sich Rüdiger von Fritsch nicht nur mit seinen Erfahrungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="relative basis-auto flex-col -mb-(--composer-overlap-px) pb-(--composer-overlap-px) [--composer-overlap-px:28px] grow flex" data-voice-floating-orb-focus-background="">
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<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="162" data-end="376">Am Montag, den 06.07., durften wir gemeinsam mit der Pforzheimer Zeitung den ehemaligen Botschafter und heutigen Autor Rüdiger von Fritsch mit zwei sehr persönlichen Büchern im fast ausverkauften PZ-Forum begrüßen.</p>
<p data-start="378" data-end="1162">In seinem aktuellen Buch „Die Geschichte in mir – Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“ setzt sich Rüdiger von Fritsch nicht nur mit seinen Erfahrungen als Diplomat auseinander, sondern gewährt auch einen tiefen persönlichen Einblick in die Geschichte seiner Familie. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Beziehung zu seinem Vater ein, der bis zu seinem Tod überzeugter Nationalsozialist war. Lebendig schildert der ehemalige Botschafter, wie er sich ein Leben lang mit seinem Vater auseinandergesetzt hat. Dabei geht es um Fragen von Verantwortung, Erinnerung und Schweigen. Am Beispiel seines Vaters zeigt von Fritsch eindrucksvoll, wie Menschen mit den Brüchen in ihrer eigenen Biografie umgehen und wie historische Entwicklungen oft über Generationen hinweg nachwirken.</p>
<p data-start="1164" data-end="1361">Laut von Fritsch soll sein Buch ein Plädoyer für das „Und“ sein – für das Aushalten von Gegensätzen. Eine Botschaft, die er im Laufe des Abends eindrucksvoll und fesselnd dem Publikum näherbrachte.</p>
<p data-start="1363" data-end="2062">Im zweiten Teil des Abends ging es dann um das Buch „Endspiel 1974 – Eine Flucht in Deutschland“, das eine Episode aus von Fritschs Leben erzählt, die das Zeug zu einem Agententhriller hat. Gebannt hörte das Publikum, wie von Fritsch als 19-Jähriger ein Hilfegesuch seines Vetters aus der DDR erhielt, ihm und zwei Freunden bei der Flucht zu helfen. Aus moralischer Verpflichtung, aber auch mit jugendlichem Leichtsinn, machte sich von Fritsch gemeinsam mit seinem Bruder in den folgenden Monaten daran, einen Fluchtplan zu entwerfen. Im Zuge dessen brachte er sich sogar selbst das Fälschen von Pässen bei – sein Fälscherwerkzeug hatte er an diesem Abend selbstverständlich ebenfalls im Gepäck.</p>
<p data-start="2064" data-end="2398" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Am Ende des Abends bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem Applaus für die bewegende und zugleich spannende Lesung. Ein Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie eng persönliche Lebensgeschichten und Zeitgeschichte miteinander verwoben sind und wie wichtig der offene Dialog über Vergangenheit, Verantwortung und Erinnerung bleibt.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de/die-geschichte-in-mir-ein-abend-mit-ruediger-von-fritsch-2/">Die Geschichte in mir &#8211; Ein Abend mit Rüdiger von Fritsch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pforzheim-ddr-museum.de">DDR-Museum Pforzheim</a>.</p>
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