„Brandgefährlich“ war die Situation in Tröglitz für die Familie Nierth

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Der evangelische Theologe und parteilose, ehrenamtliche Ortsbürgermeister von Tröglitz, seine Frau Susanna und Ihre Kinder sahen sich plötzlich fremdenfeindlicher Hetze und sogar persönlichen Angriffen ausgesetzt, als Asylbewerber in die kleine Teilgemeinde von Elsteraue in Sachsen-Anhalt kommen sollten und er sich für ein friedliches Miteinander einsetzte. Viele Bürger, zu denen er ein gutes vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut hatte, marschierten zusammen mit der AFD und PEGIDA bis vor sein Privathaus. Als die Behörden nichts dagegen und auch nichts gegen die persönlichen Bedrohungen von ihm und seiner Familie unternahmen, entschloß er sich zum Rücktritt. Trotzdem nahmen die Bedrohungen massiv zu , eine geplante Asylunterkunft brannte.

Markus Nierth und seine Frau erzählten lebendig und anschaulich von den damaligen Vorfällen und ihren Gedanken und Empfindungen. Beiden geht es um die Hintergründe, die zu all diesen Vorfällen führten. Sie versuchen bis heute mit all diesen Leuten, die zurückgelassen und eintäuscht wurden, im Gespräch zu bleiben um vielleicht gemeinsam Lösungen zu finden.

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