FDP Pforzheim besucht den „Lernort Demokratie“

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Zu einer Erkundung des DDR-Museums hat sich der FDP Ortsverband Pforzheim getroffen. Der Vorsitzende des Vereins „Gegen das Vergessen“ Volker Römer führte die Liberalen durch das Pforzheimer Museum und stellte das neue Konzept und die seit 2015 in Ausstellung befindliche Sammlung historischer Dokumente und Zeitzeugnisse der Teilung Deutschlands vor. Großen Wert legte man bei der Gestaltung des „Lernortes Demokratie“ auf die geschichtliche Aufarbeitung der Teilung Deutschlands und wie die Menschen unter dem DDR-Regime lebten. Als Alleinstellungsmerkmal des Museums ging Römer während seiner Führung immer wieder auf Pforzheimer Bezüge und Ereignisse ein, die mit der deutschen Teilung einhergingen. Das macht für den FDP-Ortsverbandsvorsitzenden Matthias Köhler auch den besonderen Charme des Museums aus: „Sehr gut gefallen haben mir die immer wieder auftauchenden Verweise auf Pforzheim, sei es durch Zeitzeugenberichte von Menschen, die aus der DDR nach Pforzheim geflohen sind oder geschichtliche Ereignisse aus Pforzheim, die direkt mit der deutschen Teilung zusammen hängen.“ Der Pforzheimer FDP-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke unterstreicht die Aktualität, die das Museum auszeichnet: „Gerade in der heutigen Zeit, die von autoritären Tendenzen in ganz Europa und auch jenseits des Atlantiks geprägt ist, ist es besonders wertvoll, solch einen „Lernort Demokratie“ zu haben. Das Museum ist so gestaltet, dass vor allem junge Leute Zugang zu den charakteristischen Merkmalen des DDR-Regimes finden.“ So lasse sich hervorragend das notwendige Interesse und Bewusstsein dafür wecken, dass die Vorzüge der liberalen Demokratie hart erkämpft und nicht immer selbstverständlich gewesen seien, so Rülke abschließend.

Pressemitteilung der FDP

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