Umbau des Museums voll im Gange

 In Museum, Verein

Am 13. April begannen wir den Umbau. Zuerst mussten alle Exponate aus den Vitrinen herausgenommen und in Kartons verpackt werden. Folgende Kriterien kamen zu Anwendung: Archiv oder Verwendung in der neuen Ausstellung. Ende April waren wir mit dieser Arbeit fertig, so dass mit Hilfe der Gesellschaft für berufliche Eingliederung (GBE) Pforzheim der Ausbau der Vitrinen und Verschläge begonnen werden konnte. Die Jungs von der GBE haben kräftig zu gepackt und so konnten wir auch diese Thema schnell abhaken.

Wir hatten uns im Vorfeld mit dem Gebäudemanagement der Stadt geeinigt, 2 „kleine“ bauliche Veränderungen durch zu führen. Der Überzug im Eingangsbereich des Erdgeschosses und eine Zwischenwand im Obergeschoss sollten entfernt werden. Eigentlich eine kleine Sache, nach dem der Baustatiker Hans-Dieter Küsten Unbedenklichkeit festgestellt hatte – sollte man glauben. Wie das aber in Altbauten nun mal so ist, bestand der Überzug aus Stahlbeton und die angebliche Leichtbauwand im OG eine gemauerte mit Holz verkleidete Wand. Zu allen Überfluss waren in dieser Wand, hinter der Verkleidung versteckt, noch sanitäre Installationen, die zwar noch in Betrieb waren aber nicht mehr benötigt wurden. Nach dem wieder das Gebäudemanagement unbürokratisch geholfen hat konnte die Fa. JE Entkernungstechnik den Überzug und die Wand entfernen. Da das aber nicht eingeplant war, gebührt der Firma ein Dank für den kurzfristigen Einsatz.

Unser Designerteam um Herrn Martin Tertelmann und Herrn Alexander Lang hatten für den alten PVC-Boden einen modernen strapazierfähigen Industrieboden geplant. Die Fa. Roland Rath Baudichtungstechnik  rückte Mitte Mai an um den alten Boden zu entfernen, aber auch hier gab es wieder eine Überraschung. Unter dem Boden kam eine Teerschicht zu Vorschein, denkbar ungeeignet für den neuen Fußbodenbelag. Für nicht geplante Mehrkosten musste ein dünner Estrich eingezogen werden, bevor dann der neue Boden verlegt werden konnte.

Die elektrischen Leitungen, Schalter und Steckdosen mussten ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch hier half das Gebäudemanagement kurz und entschlossen und engagierte die Fa. Elektro Heller für dies Arbeiten.

Danach kamen die Maler, die die Wunden an den Wänden, die durch Ausbau der Vitrinen und die Entfernung der Mauern entstanden waren, vergipsen mussten. Die Heizkörper, Fenster, Türen und Wände im EG, OG und Treppenhaus mussten danach neu gestrichen werden. Dank der Malertruppe von der GBE haben wir das auch gut erledigt.

Nun arbeitet die Fa. Walther Expointerieur aus Koswig in Sachsen am Einbau der Möbel und Vitrinen, die zu Hause in Koswig angefertigt wurden. Das bedrucken der Vitrinen, Tafeln und Fenstereinsätze wird von der Pforzheimer Fa. Döhring erledigt.

Soweit zu momentanen Stand. Wir sind noch im Zeitplan und deshalb guten Mutes, im Oltober 2015 eröffenen zu können

Pforzheim, den 10. August 2015

Volker Römer

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